Gesundheit, Ärzte etc.

Diagnose: also die Hauptkrankheit, die eigentlich fast alles andere nach sich zieht: Skoliose, festgestellt 1968, operiert 1992, begradigt mit 2 Stäben, sechs Schrauben und 5 Haken von 92 Grad oben und 84 Grad unten auf ca. 35 bis 40 Grad. Versteift wurde TH3 bis L4. Danach zwanzig wunderbare schmerzfreie Jahre.

Mit Beginn der Wechseljahre waren die Schmerzen wieder da, sie hatten anscheinend diese 20 Jahre gelauert, wann sie endlich wieder vorkommen können und mir das Leben schwer machen. Nun sind sie da, schlimmer als je zuvor, dazu Athrose in beiden Hüften, den Händen, den Füßen, immer wieder kehrende ISG Entzündung ( ISG – Iliosakralgelenk) Wirbelgleiten, Atemnot, Daumensattelgelenksathrose beiseitig, rechts operiert, links steht irgendwann an.

Und seit neuestem die Diagnose: Fibromyalgie. Das ist die Krankheit die diagnostiziert wird, wenn vieles andere ausgeschlossen werden kann, der Oberbegriff lautet, wenn ich das richtig verstanden habe Weichteilrheuma. Heilung gibt es nicht, man kann nur eindämmen und das wird jetzt mit Tabletten gemacht, die leider unter das BTM fallen.

Bis jetzt vertrage ich sie sehr gut, hoffe inständig das es so bleiben wird.

 

Arztbesuche, das ist auch so ein Thema für sich. Das Leben auf dem „Dorf“ hat einen großen Vorsteil, bei Ärzten wo man in Essen Wochen bis zu Monaten warten musste, bekommt man hier einen Termin innerhalb einer knappen Woche  und auch die Wartezeiten mit Termin sind höchstens mal 10 Minuten.

Genauso ist es im Krankenhaus, welches Jürgen sich entschlossen hatte, seit wir hier wohnen, schon 3 x für ein paar Tage aufzusuchen. Kein Vergleich zur Großstadt. Bisher hat er jedesmal sofort ein Einzelzimmer auf Wunsch bekommen, trotzdem er jedesmal mit dem RTW reinkam. Wenn ich ihn besuchte, musste ich jedesmal durch den Flur vor der Notaufnahme, es saßen immer ein paar Menschen dort, aber sowas wie ich früher schon mal sehen musste, Betrunkene oder vollgedröhnte Junkies nie.

Die es hier bestimmt auch geben wird, vielleicht hatte ich einfach nur Glück. Aber es wird nie so extreme Dinge geben wie in einer Großstadt, da bin ich sicher.

 

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  1. Kerstin sagt:

    Gute Besserung klingt jetzt irgendwie nicht passend, von daher viel Glück. Liebe Grüße, Kerstin

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