Reine Handarbeit

Wir stricken unser Leben:

Manche wählen ein kompliziertes Muster, andere ein Schlichtes.

Es ist ein buntes Maschenwerk

oder ein Stück in tristen Farben.

Nicht immer können wir die Farbe selber wählen

und auch die Qualität der Wolle wechselt

mal weich und wolkenflauschig

mal kratzig und hart.

Die einen stricken liebevoll und sorgsam,

andere mühevoll und ungern.

Und so manches Mal schmeißt man das Strickzeug in die Ecke

Und öfters läßt man eine Masche fallen,

oder sie fällt ohne dein Zutun.

Du hast die Nadeln in der Hand!

Du kannst das Muster wechseln, die Technik oder das Werkzeug.

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Es weihnachtet!

In etwas weniger als drei Monaten haben wir Heiligabend, es zeigt sich nicht nur auf dem Kalender, sondern auch daran, daß wir schon seit Ende August wieder Lebkuchen und Spekulatius kaufen können, dürfen und wollen und seit Anfang September die Regale überquellen mit Weihnachssachen, Kugeln, Engeln, Elche, Nikoläuse, Lichterketten und Schwibbögen und was so alles noch dazu gehört.

Ja, ich gestehe, auch ich habe schon zugeschlagen, schöne weiße Äste mit Haken um sie ins Fenster zu hängen, und um so ein Gebimmelbammel und Kugeln daran zu befestigen. Da ich nun viele große Fenster habe, müssen sie ja auch dementsprechend geschmückt werden. Aber so wie es ausschaut muss ich unbedingt nächste Wochen noch mal in den Laden, die hatten da so wunderschöne durchsichtige Kugeln mit „was drin“ 😉 und da es ja dieses Jahr nach vielen Jahren ohne wieder mal einen Christbaum gibt, muss ja auch was Schönes dran, ausser den Sachen die auf dem Dachboden schlummern.

Momentan überlege ich ernsthaft, ob man sich die Mühe macht, und einen 180 cm großen Baum kauft, hierher schleppt (sehr schwer), aufstellt, schmückt, geniesst, nach einiger Zeit wieder abschmückt, sich über die Nadeln ärgert, und zusieht wie man das nadelnde DIng wieder entsorgt.

Oder ob man einmal ein paar Euros mehr in die Hand nimmt und einen guten, schönen großen künstlichen Baum kauft, der, wenn er geschmückt ist, auch sehr echt aussehen kann.

NACHTRAG: Wir haben es getan, nach langem Suchen haben wir gestern eine künstliche Nordmanntanne von 180 cm bestellt. Und Kugeln aus Glas hab ich auch schon gekauft, ca. 80 Stück:

Meine Lieblingszeitschrift: MEINS (Frauen wie wir)

 

Seit der allerersten Ausgabe gehöre ich zu den treuen Leserinnen. Ich erinnere mich noch daß es die MEINS zu Beginn 1x im Monat gab, aber schon nach kurzer Zeit wurde sie, ich denke wegen der Beliebtheit, 14 tägig herausgebracht. Bis letzte Woche habe ich sie in Papierform gelesen, also die ganzen Jahre über im Geschäft gekauft, seit Juli dann abonniert und ab dieser Woche lese ich sie als epaper.

Der Grund dafür ist: Mein Mann hat mir zum Geburtstag ein Jahres Abo dafür geschenkt, allerdings kommt die Zeitschrift uneingepackt in den Briefkasten, verknickt, verknubbelt, manchmal je nach Wetter, feucht. Ich möchte nicht wissen, wie es im Winter bei Schnee und Matsch sein wird. Deshalb meine Änderung auf E paper, da es dem Bauerverlag leider nicht möglich ist, die Zeitschrift in einer hauchdünnen Folie zu verschicken, wie es so viele andere Verlage machen. Bei so vielen Leserinnen bin ich bestimmt nicht die einzige die das stört. Sorry, lieber Bauerverlag, das musste mal gesagt werden 😦

Aber ich schweife ab. Ich finde die Zeitschrift einfach deshalb so wunderbar, weil wirklich alles was man darin liest, für die Frauen ab 50 ist. Egal ob es jetzt Berichte oder Interviews über eine prominente Person ist, wobei ich hier sogar glaube daß diese Interviews „ehrlicher“ sind als viele andere in anderen Zeitschriften,  oder auch Mode oder Gesundheitsseiten. Was für mich aber das Lesenswerte an dieser Zeitschrift ist, sind die Berichte darin, von Frauen wie Du und ich es sind, die mit beiden Beinen im Leben stehen und auch schon viel erlebt haben, halt aus dem Leben………… Frauen, die Krankheiten besiegt haben, Frauen die ihr Leben verändert haben, auf den Kopf gestellt oder einen Neuanfang gewagt haben.

Diese Berichte verschlinge ich. Ich finde es einfach toll, diesen Mut zu haben, denn dazu gehört eine Menge. Viele trennen sich von ihrem Beruf mit 50 oder fast 60, um ein ganz neues Gebiet zu betreten, etwas was sie schon ihr Leben lang wollten oder vorher nur als Hobby praktiziert haben. Ich selber hätte allerdings den Mut dazu nie gehabt, denn ich bin noch aus einer Zeit, wo die Sicherheit, beruflich und finanziell an allererster Stelle stand und steht.

Aber ich schweife schon wieder ab, sorry. Ich liebe einfach diese Artikel in der MEINS und bin immer ganz gespannt wenn das nächste Heft erscheint. Alle 14 Tage mittwochs dann, wenn das Heft auf dem Tisch liegt, wird ein leckerer Kaffee gekocht und dann ist Lesestunde.

Momentan lese ich einen Artikel: Mein Inselleben, Frauen die auf den Inseln wie Amrum, Juist und …… leben, einfach wunderbar. Natürlich gibt es auch wie in anderen Zeitschriften oder Magazinen Seiten die man einfach überblättert, weil sie für einen selber nicht wichtig oder interessant sind, aber das meiste ist einfach: MEINS

 

 

 

Songs, die ganz tief berühren

Wer kennt das nicht, Musik, Lieder die einem ganz tief innen berühren? Bei mir gibt es zwei.

Und jetzt öffne ich mich Euch mal ganz privat, das folgende Lied ist ja bekannt, ich liebte es schon immer, besonders wenn die Menge an Dudelsäcken einsetzen. Aber diese Version hier hat mein Herz so zutiefst berührt, erst einmal durch eine gesehene Fernsehsendung (ganz am Anfang des Videos) wo einem todkranken Menschen der Wunsch erfüllt wurde, den Sänger ASP persönlich zu treffen. Und dann, daß es nach dem Beginn in Englisch auch auf Deutsch weitergesungen wird, dazu die Handlung des Verwandelns im Video, Gänsehaut pur, jedes Mal und Tränen in den Augen. Auch jedesmal! Seit mindestens 15 Jahren ist es mein Wunsch, daß dieses Lied gespielt wird, wenn ich meine letzte Reise antrete.

Jetzt sagt bitte nicht, da hab ich nichts mehr von, das weiß ich auch, aber es ist halt mein Wunsch.

 

 

Das zweite Lied habe ich erst letzte Woche im Radio gehört, gehört und es hat mich sowas von mitgenommen, berührt, getroffen, obwohl es keinerlei Erinnerung oder Bedeutung für mich hat. Es ist einfach die Melodie, die Stimme, ich weiß es nicht. Den Text kenne ich nicht genau, da mein Englisch nicht so gut ist, also ist es das auch nicht. Ich mag das Lied einfach!

Mein Sehnsuchtsort

Wer mich kennt, weiß es. Wer mich noch nicht kennt wie Ihr hier, wird es erfahren. Mein absoluter Sehnsuchtsort ist die See. Ich kenne nicht viel davon, Norddeich, Bensersiel, Neuharlingersiel und Cuxhaven, und an der Ostsee Kellenhusen und Grömitz. Ich war noch nie in einem Ort an der Küste mit einem langen Sandstrand und ich war noch nie auf einer Insel. Aber mein Herz ♥♥♥ schlägt dafür, so sehr! ♥♥♥

Mein Traum und mein Herzenswunsch ist es, einmal an einem langen Sandstrand entlang zu laufen, mich in den Sand zu setzen und aufs Meer zu schauen, alles um mich herum vergessen und einfach zu träumen.

Ein Punkt meiner Bucket List lautet: Ein einziges Mal im Leben nach Sylt. Ich weiß nicht was es ist was mich gerade an dieser Insel so fasziniert, es ist halt so. Vielleicht schaffen wir es ja noch in den Jahren die uns noch gegeben sind.

Wenn ich Berichte im Fernsehen anschaue wie letzte Tage „Judith Rakers auf Amrum“ und ich sehe die Weite, den Sandstrand, die Dünen und das alles, dann überzieht mich eine Gänsehaut und es bildet sich ein Kloss im Hals, bevor ich die Tränen nicht mehr zurückhalten kann. Das ist so faszinierend, das alles was die Natur zu bieten hat zu sehen und zu wissen, es ist doch gar nicht so weit weg. Und doch so weit!

Wenn man gesund wäre und noch alles machen könnte wie man wollte, und natürlich auch das nötige Kleingeld hätte, hätten wir bestimmt ein kleines schnuckliges Häuschen irgendwo in der Nähe der Nordsee damit wir jederzeit wenn uns die Sehnsucht überkommt, ganz schnell dorthin können

 

(Mit liebenswerter Genehmigung von der Küstenglück-Seite)

 

 

Meine Entspannung – Marmelade machen

Vor einiger Zeit habe ich meine Liebe zum Marmelademachen entdeckt, seitdem ist kein Marmeladenkochbuch und keine Zeitschrift mit Rezepten darüber vor mir sicher. Großbestellungen bei dem Internethandel mit dem großen A am Anfang, große Gläser, kleine Gläser, mittlere Gläser, bunte Deckel, Aufkleber in zig Variationen und Größen, Hand made oder Mit Liebe gemacht Aufkleber, die Schränke sind voll.

Nachdem ich vor einiger Zeit ein Birnen Vanille Gelee und eine Ananas Kokos Marmelade hergestellt hatte waren es vorgestern dann gleich vier verschiedene. Ein kleiner Reinfall war dabei: Warum hat mir eigentlich keiner gesagt, daß Cranberries wahnsinnig süss sind? Ich hatte in Rezept für eine Cranberry Birnen Konfitüre, und da die Birnen noch sehr feste waren, habe ich dann das Ganze mit dem Pürierstab bearbeitet, natürlich dann auch die Cranberries. Und diese Masse ergab 7!!!!! Gläser, für mich und auch für meinen Diabetiker-Schatz allerdings viiiiiiel zu süss.

ACHTUNG!!! Sollte jemand Interesse haben, gegen Portokosten verschicke ich diese Sorte gerne! 😉

Welche von den gestern produzierten allerdings extremst zu empfehlen ist, ist ein Zwetschgen Rotwein Fruchtaufstrich, säuerlich, aber einfach nur lecker!

Glühweingelee hatte ich letztes Jahr schon gemacht, da war es allerdings sehr fest geworden, ich glaube das schaut dieses Jahr etwas besser aus, und das letzte was ich dann gestern produzierte war eine Pfirsich Melba Marmelade, Pfirsich mit Himbeer, gut essbar aber ein wenig gewöhnungsbedürftig. Leider hatte ich meinen Vorrat an Gelierzucker aufgebraucht, sodaß ich die pürierten Pfirsiche und Himbeeren zusammen in einem Topf aufkochen musste. In den Rezepten wird nämlich meist dazu geraten, wegen der Optik beides getrennt mit Gelierzucker aufzukochen und es dann abwechselnd zu schichten. Werde ich aber auf jeden Fall bei Gelegenheit mal so ausprobieren.

Mittlerweile beläuft sich mein Vorrat an selbstgemachten Marmeladen und Gelees auf 37 Gläser, aber es macht auch so viel Spass

Noch ein Lieblingsthema: KLAMOTTEN

Die meisten Frauen, und dazu zähle ich mich auch, lieben Klamotten. Klar gibt es auch einige, die mit nur ein paar Teilen zurecht kommen, die die Gabe haben, so zu kaufen, daß man fast alles kombinieren kann, und es gibt auch bestimmt eine Menge Frauen, die für eine Bluse, Shirt oder ähnliches mal eben 80-100 Euro hinlegen (können).

Ich ganz persönlich mag immer mal gerne was anderes, mal eine andere Moderichtung ausprobieren, mal andere Farben, aber da mein kleiner Goldesel im Keller Verdauungsprobleme hat, habe ich einen anderen Weg gefunden: den Kleiderkreisel. Dort kann man Kleidung KAUFEN aber auch verkaufen, und das für kleines Geld. Aber auch Markensachen wie von Calvin Klein, Michael Kors, DG um nur einige zu nennen, und natürlich gibt es dort auch Schuhe!!! und Handtaschen!!!!! 😉

Ich hab den Kleiderkreisel entdeckt als ich mal etwas ganz bestimmtes gesucht habe und zusätzlich merkte, daß bei meinen momentanen Klamotten nachts die kleinen Tierchen immer die Sachen heimlich enger genäht haben 😉 sprich ich mal wieder ein paar Kilos mehr drauf hatte.

Seitdem bin ich fast süchtig danach. Ich glaube mittlerweile sind gut 50-60 % meiner Sachen von dort. Bevor jetzt jemand Ach du liebes bisschen sagt, es gibt dort auch jede Menge Sachen, die noch neu und ungetragen sind, teils sogar mit Etikett. Wer kennt das nicht: Städtchen, Shoppen bis der Arzt kommt, zuhause ab in den Schrank und nach einiger Zeit gefällts einem nicht mehr oder man merkt ist ja doch nicht so das Wahre oder das was einem gut steht.

Foto machen, hochladen, kurze Erkärung dazu, Preisvorstellung, fertig. Wenn einem was gefällt kann man ein Herzchen anklicken, dann geht es bei einem auf die Lieblingsartikel-Liste. Und wenn man kaufen will, immer erst mal die Verkäuferin anschreiben, in 90% kann man immer noch einen kleinen Rabatt raushandeln. Der Vorteil ist daß man dort auch viel in großen Größen findet. Mich ärgert zum Beispiel immer wenn ich etwas Schönes in einem Katalog sehe und denke: Uiii, nur 29,99 und schau dann bei meiner Größe, dann geht die Kinnlade runter, weil es gleich einen Zehner teurer wird.

Denkt Ihr nicht auch öfter mal, ob Euch was bestimmtes stehen würde, Ihr aber dafür nicht unbedingt großes Geld ausgeben wollt? Das ist die Gelegenheit. Und nein, ich bekomme nichts dafür, daß ich das hier schreibe, ich bin einfach begeistert von dieser Art Klamotten zu Kaufen und Verkaufen, sodaß ich Euch daran teilhaben lassen möchte.

Kennt von Euch jemand den Kleiderkreisel? Schreibt mir doch mal eure Erfahrungen